„Body Talk“ – Oberkörperrotation im Golf und Tennis.

Golf

Schulterdrehung, Körperdrehung, Rotation…. wer oder was dreht denn hier eigentlich?

Häufig werde ich von meinen Kunden um Übungen und Trainingspläne gebeten, die Ihre Rotationsfähigkeit im Golf / Tennis vergrößern.

Wenn ich dann nachfrage, was sie damit meinen, kriege ich in den seltensten Fällen eine Antwort. Eigentlich verständlich, denn anatomisches Grundwissen gehört nicht zur Allgemeinbildung. Tief in die Anatomie und Biomechanik einsteigen mag auch niemand so wirklich, das wäre auch zuviel verlangt, schließlich geht es ja „nur“ darum, den Ball besser zu schlagen.

Aus meiner Erfahrung als Trainerin…

…und auch als Sportlerin weiß ich allerdings, dass ein Training wesentlich effektiver ist, wenn man weiß, was man denn da macht und wie die groben Zusammenhänge im Körper sind. Zudem schult dieses Wissen die Körperwahrnehmung und wenn die sich verbessert, vergrößert sich der Trainingseffekt. Denn dann wirst Du spüren, wenn Du eine Bewegung falsch ausführst und kannst Dich entsprechend korrigerien.

Doch wieder zur Rotation, was macht die denn möglich?

Wo wird denn überhaupt gedreht? Also, gedreht wird in der Wirbelsäule und vor allem in der Brustwirbelsäule. Wenn die das allerdings nicht kann, weil sie zu „fest“ ist, übernimmt das dann die Lendenwirbelsäule und die sollte es nicht tun,  zumindest nicht in diesem Maße.  Machst Du das trotzdem, geht sie kaputt. So einfach ist das.

Um also die Rotationsbewegung effektiv, wiederholbar und gesund zu machen braucht es eine starke und flexible Wirbelsäule.

Dafür müssen die Rahmebedingungen allerdings stimmen.  Ähnlich wie beim Golfen der Griff und das Setup Voraussetzung für eine ordentliche Technik sind, ist es in der Anatomie die Beckenstellung. Ist das Becken nicht im Lot, wirkt sich das sofort auf die Wirbelsäulenausrichtung aus. Die Beckenstellung hängt nun aber direkt mit der Beweglichkeit der Hüften zusammen, sind die zu unbeweglich, kannste oben turnen bis der Arzt kommt, da wird sich nix tun. Das mit dem Arzt kann man dann leider oft wörtlich nehmen.

Was also tun?

Das hört sich für den Laien nach einer irrsinnig langen und vor allem unüberschaubaren Odyssee an. Ich kann Euch versichern, das ist es nicht bzw. das muss es nicht sein. Gewusst wie, kriegt man das zügig in den Griff. Ein guter Trainer erkennt schnell, wo die Bewegung klemmt und hat die passenden Übungen für Dich am Start. Bei mir ist es meist  ein Mix aus klassischem Dehnen, Yoga, faszialem Arbeiten und Mobilisieren, Pilates und Krafttraining. Das was hilft wird genommen und dann wird das auch ein Stück und Ihr habt bei Eurem Sport eine Menge Spaß.
In diesem Sinne, bleibt gesund und bis ganz bald bei mir im Studio 😉
Eure Iris
, , , , , , , ,
Vorheriger Beitrag
Sport in Zeiten von Corona – Das Pilates Studio!
Nächster Beitrag
„Corona News“ – Das Pilates Studio öffnet wieder die Türen! – Hygieneregeln beachten!

Ähnliche Beiträge

Menü