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Golf-Mental-Training

Golf-Mental-Training ist mega. Manchmal reichen kleine Impulse, um große Veränderungen zu bewirken!

Bobby Jones, einer der größten Golfer aller Zeiten, hat es treffend auf den Punkt gebracht: “Golf spielt sich zwischen den Ohren ab”. Gehört haben wir es sicherlich alle schon einmal, vielleicht auch schon mal den ein oder anderen Artikel über mentales Training gelesen, oder sogar ein Buch. Dann war´s aber meist auch wieder gut. Die nächste Runde lief wieder prima und die Idee vom Mentaltraining rutscht auf der Prioritätenliste ganz weit nach unten.

Für mich gab es in der vergangenen Saison zwei ziemlich krasse Schlüsselerlebnisse. Einmal schoss ich mich und meinen echt coolen Score einfach ins Nirwana, einfach so, quasi aus dem Nichts heraus. Die zweite Situation war dann sehr emotional, da ging von Anfang an nix und es war streckenweise ein riesiges  Desaster. Mit meinem Spiel hatte das überhaupt nichts mehr zu tun, ich war nur noch Spielball meiner Emotionen….. dumm gelaufen, noch dümmer gespielt. In der Reflektion dann erkannt: es war weder das Flight, noch der Platz, noch Schatzi… es war einzig und alleine mein Hirn und die daraus entstehenden Gedanken, die mich komplett blockierten.

Nabelschau ist nicht immer schön, doch prima ist das Ergebnis, es liegt an mir selber also kann ich es auch ändern. Also habe ich angefangen, tiefer in das Thema Mentaltraining einzusteigen. Ich habe Artikel und Bücher gelesen,  mich viel mit Leistungssportlern unterhalten und mit klugen und studierten Menschen ausgetauscht.  Bis hierher war es schon eine sehr spannende Reise.

Selbstverständlich habe ich dann auch das Mentaltraining in mein Wintertraining aufgenommen.

Neben dem obligatorischen  Technik- und Golf Fitness Training, gab es einen großen Part im Mentalbereich. Gekrönt habe ich das dann im Februar, indem ich  ein Golf & Mental Seminar im Golf Club St. Leon Rot besucht habe. Was bin ich froh, dass ich das gemacht habe. Sensationell! Frank Adamowicz und Niklas Rakowski waren meine Coaches und wir haben neben der Therorie am Vormittag ein tolles Praxistraining auf “Leon Rot” gehabt. Ich bin begeistert und werde sicher auch noch eines der nächsten Seminare buchen.

Was es mir gebracht hat? Ich verstehe nun besser, wie ich auf dem Platz ticke.

Ich erkenne, ob ich “gesund und zielführend” denke oder ob ich es meinen Gedanken, meiner Einstellung erlaube, mich zu boykottieren. Niklas hat mir zum Beispiel nach 2 gespielten Löchern die Aufgabe gegeben, länger und stabiler im Finish zu bleiben. Egal, wie der Schlag war! Also auch einen miesen Dackeltöter, der übers Fairway flitzt mit einem coolen ausbalancierten Finish adeln.

Warum? Das sollte ich selber herausbekommen, wie es sich für ein gutes Coaching auch gehört.  Ich habe gemerkt:
  • dass sich sofort meine Routine geändert hat, Bewegungen wurden bewusster und ruhiger. Schließlich wollte ich hinterher das Finish halten.
  • Den Fokus meines Schlages habe ich von meiner Technik (mach ich nämlich gerne)  auf den Treffpunkt auf dem Fairway oder auf das Grün verlegt.
  • … und natürlich habe ich aufgehört meine Schläge zu bewerten. Das habe ich vorher unbewusst getan, indem ich schnell vom Abschlag weg bin oder einen guten Schlag im Finish gehalten habe.
 Fazit: ohne meine Schläge zu bewerten wird mein Spiel deutlich ruhiger, in der Bewegung und auch  “zwischen den Ohren”
Mentaltraining ist mega.

Manchmal reichen kleine Impulse, um große Veränderungen zu bewirken. Es ist sicher kein Garant dafür immer gut zu spielen, Chaosrunden wird es immer geben. Doch durch ein gutes Mental Training hält man den kleinsten Golfplatz der Welt (den eigenen Kopf) einfach in einem Top Zustand.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen ein gutes Spiel und einen erfolgreichen Start in die Saison

Eure Iris

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